Fische

 

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Anthias anthias
Anthias anthias

Mittelmeer-Fahnenbarsch, ein Sägebarsch (nicht mit Chromis verwandt). Lebt in Höhlen an felsigen Ufern, bis in Tiefen von 300 m, hält sich aber im Sommer auch um 20-30 m auf. Alle Jungfische kommen als Weibchen zur Welt, können später aber ihr Geschlecht wechseln. Man trifft oft Gruppen mit ca. 10 Exemplaren an: ein Männchen mit Harem... Falls eines der Weibchen ein Männchen werden will, wird es vom "Capo" unterdrückt. Wenn das Männchen stirbt, wird aus dem ältesten Weibchen ein Männchen!

Arnoglossus laterna
Arnoglossus laterna

Lammzunge (Plattfisch). Wort kommt von griech. aros = Lamm + glossa = Zunge. Grösse: 11-9 cm.

Belone belone
Belone belone

Hornhecht delikates Fleisch, Wirbelsäule u. Gräten sind grün, deshalb auch Grünknochen genannt.

Boops boops
Boops boops

Gelbstriemenbrasse. Der Fisch mit seiner silbrigen Farbe hat eine durchschnittliche Grösse von 20 cm. Sein Fleisch ist gut, er eignet sich frittiert und "alla brace", doch kommerziell lohnt er den Fang nicht. Man findet ihn in lokalen Fischgeschäften, in Pantelleria relativ häufig.

Chelidonichtys cuculus
Chelidonichtys cuculus

Seekuckuck. Legt seine Eier in der Tiefe frei aus, da diese mit einem Öltropfen versehen sind, schwimmen sie nach oben.

Chromis chromis (1)
Chromis chromis (1)

Mönchsfisch. Der kleine Riffbarsch lebt in lockeren Schwärmen an Felsriffen und wird meistens von einem Männchen dominiert. Bei der Fortpflanzung versuchen die Männchen mit möglichst vielen Weibchen ablaichen zu können, für die sie pro Saison 6 - 8 Territorien anlegen und gegen andere verteidigen. Dort passen dann die Männchen auf die Gelege auf, bis die Larven schlüpfen, die Weibchen haben sie verjagt. Die geschlüpften Fische leuchten zunächst magisch blau.

Chromis chromis (2)
Chromis chromis (2)

Für den kommerziellen Fischfang ist der Mönchsfisch mit seinen maximal 13 cm Länge und 50 g Gewicht zu klein. Er wird als Köder verwendet, gibt aber auch ein leckeren Fingerfood ab.

Coris julis
Coris julis

Meerjunker. Der Fisch mit seiner länglichen Form hält sich an felsigen Küsten und über Posidoniagras in flachem Wasser und wird bis zu 25 cm lang. Die Anfangsfarbe der Jungfische (75% Weibchen und 25% Männchen) ist braungrünlich mit hellgelblichem Bauch) und bleibt so. Nach der Eiablage entwickeln sich aus vielen Weibchen "sekundäre" sehr farbenprächtige Männchen (Rücken blau mit orangem Längsstreifen). Das Fleisch des Fisches ist nicht sehr qualifiziert, aber geeignet für Fischsuppen.

Coryphaena hippurus
Coryphaena hippurus

Goldmakrele, ital. Lampuga. Lebt in tropischen Gewässern, und kann dort bis zu 20 kg erreichen, lebt aber auch im Mittelmeer, die gefangenen Fische erreichen hier nur ca. 8 kg. Der Kopf hat einen vorsehenden Unterkiefer und eine steile Stirn, der Körper ist graublau bis silbrig-gold, der Schwanz gegabelt ("hippurus" = Pferdeschwanz). Die G. jagt gerne fliegende Fische, sie erreicht dabei 60 kmh und kann bis zu 6 m weit aus dem Wasser springen. Die G. ist ein hervorragender Speisefisch.

Dentex dentex
Dentex dentex

Zahnbrasse (it.: dentice). Die Zahnbrasse, die zur Ordnung der Barsche gehört, ähnelt der Dorade (Goldbrasse), hat aber ein grösseres Maul, dessen robuste Zähne namensbildend waren (lat. dentes = Zahn). Rücken und Flossen sind graublau oder silbriggrau, der Körper ist mit einem Punktmuster bedeckt. Die durchschnittliche Länge: liegt bei 50 cm, kann maximal aber auch 1 m erreichen. Das Fleisch ist sehr schmackhaft, es kann gegrillt, geschmort oder pochiert werden.

Dentex macrophthalmus
Dentex macrophthalmus

Grossaugen-Zahnbrasse. Kommt im Mittelmeer und im Atlantik vor, ist im Unterschied zur Ägais im italienischen Teil des Mittelmeers aber relativ selten. Auffällig sind die grossen Augen, die eher an eine Meerbrasse denken lassen (Pagrus pagrus) als an eine Zahnbrasse. Das Fleisch ist wie bei der Zahnbrasse vorzüglich und wird in der Küche behandelt wie bei dieser.

Dicentrarchus labrax
Dicentrarchus labrax

Wolfsbarsch kommt in den Gewässern Pantellerias nicht vor, wird aber auch in Pantelleria verkauft, wenn er vom Fischmarkt in Trapani geliefert wird. Der Wolfsbarsch stammt heute meistens aus einer Aquakultur.

Diplodus (Art)
Diplodus (Art)

Meerbrasse. Zu Familie der Meerbrassen (Sparidae) gehören im Mittelmeer 24 Arten. Die abgebildete Art wird in Pantelleria als Sarago verkauft, es handelt sich vielleicht um den Diplodus comune, der Zweibindenbrasse, auch wenn die beiden Querstreifen fehlen, vielleicht hier auch nur zu schwach ausgebildet sind. Wie auch immer: das weisse Fleisch der Brassen ist sehr geschätzt und vielseitig verwendbar.

Engraulis encrasicolus
Engraulis encrasicolus

Sardelle o. Anchovis. Der kleine Fisch (durchschnittlich 15 cm) gehört zu den Heringsartigen und ist aufgrund seines Fleisches sehr geschätzt. Man isst ihn gebraten (eventuell auch gefüllt), aber auch konserviert in Salz oder Öl eingelegt.

Epinephelus mag., Cernia
Epinephelus mag., Cernia

Brauner Zackenbarsch. Der voluminöse Fisch mit seinem breiten Maul lebt als Einzelgänger in der Nähe von Felsküsten in der Tiefe zwischen 10 und 50 Metern. Er wird durchschnittlich 100 cm, maximal auch 150 cm lang. Die Zackenbarsche kommen als Weibchen zur Welt und wechseln dann erst nach minimal 5, maximal 12 Jahren - und einer Länge von ca. 50 cm - ihr Geschlecht und werden Männchen. Die Fische werden durchschnittlich 50 Jahre alt. Und natürlich sind sie vorzügliche Speisefische.

Euthynnus alletteratus
Euthynnus alletteratus

Thonine, Kleiner Thun. Gehört zur Familie der Makrelen und Thunfische und ist seinen Verwandten Makrele (Scomber sc.), Atl. Bonito (Sarda s.), aber auch dem Unechten Bonito (Auxis th.) ähnlich. Kennzeichen für die Thonine sind die Zeichen auf dem Rücken, die an Buchstaben oder Symbole erinnern (deshalb "al-lettera-tus"), die kleinen Augen und die 3-7 dunkle Flecken zwischen Brust- und Bauchflossen. Ein guter Speisefisch.

Helicolenus dactylopterus
Helicolenus dactylopterus

Blaumäulchen, ital. Scorfano di fondo. Der Fisch hat seinen Namen von der Farbe der Innenseite seines Mauls. Er gehört zu den Stachelköpfen und ist verwandt mit den Drachenköpfen. Seine Grundfarbe ist rosa bis rot mit diversen Flecken oder Bändern, die je nach Untergrund variieren, zum Teil aber auch gar nicht vorhanden sind. Das Maul ist wuchtig, de Augen stehen stark hervor, seine Stacheln sind giftig (im Foto vom Fischhändler entfernt). Der Fisch wird gern in der Fischsuppe verwendet.

Labrus sp.
Labrus sp.

Eine der Lippfisch-Arten. Die Lippfische sind nicht leicht zu unterscheiden,d a sie je nach Alter und Geschlecht ihre Farben ändern.

Labrus viridis (1)
Labrus viridis (1)

Grüner Lippfisch. Kennzeichen: gestreckter Körper, auch er Kopf lang und spitzig, das Maul ist endständig mit dicken Lippen. Er ist normalerweise grün, wie der volkstümliche Name sagt (foto 1), aber auch je nach Geschlecht und Alter unterschiedlich, gelblich-orange- braun bei Männchen (foto 2) oder rötlich bei Weibchen (foto 3), aber immer mit weissen Punkten versehen.

Labrus virdis (2)
Labrus virdis (2)

"Grüner" Lippfisch in hellbraun mit weissen Punkten.

Labrus viridis (3)
Labrus viridis (3)

"Grüner" Lippfisch in rot mit weissen Punkten.

Lepidopus caudatus (1)
Lepidopus caudatus (1)

Strumpfbandfisch oder Degenfsch. Der silbrige Fisch hat eine charakteristische Form: Er ist überlang (und kann bis zu 2 m lang werden), seine Augen sehr gross, das Maul ist schräg nach oben gerichtet und mit scharfen Zähnen versehen. Der Schwarm bildende Raubfisch hält sich in Tiefen zwischen 100 und 700 m auf. Er wird oft als Beifang gefangen, aber auch ganz gezielt befischt.

Lepidopus caudatus (2)
Lepidopus caudatus (2)

Das magere Fleisch des Degenfisches ist sehr schmackhaft und hat einen hohen Omega-3-Gehalt. Es muss aber gut gekocht oder vor dem Kochen tiefgekühlt gewesen sein, um Parasiten im Fisch unschädlich zu machen. Das gilt übrigens auch für viele Fische der Sorte "pesce azzurro" wie z.B. Sardinen, Heringe, Makrelen usw.! Für die Küche ist der Fisch pflegeleicht, weil er schuppenlos ist und wenig Gräten hat. Beim Filettieren ist Vorsicht geboten, denn die Zähne sind wirklich scharf!

Lepidorhombus boscii
Lepidorhombus boscii

Flügelbutt. Der Fisch wird in Pantelleria Rombo quattrocchi oder Tampone genannt. Der ovale weissgelbe Körper wirkt transparent. Das Fleisch ist delikat und leicht zu filetieren. Die Fische werden schon ausgenommen verkauft, weil sich die Innereien schnell zersetzen.

Lophius pescatorius
Lophius pescatorius

Seeteufel oder Anglerfisch. Der Seeteufel hat einen schuppenlosen Körper und einen extrem grossen Kopf mit einem mit kräftigen Zähnen besetzten Maul. Er lebt auf dem Meeresgrund in Tiefen von 20 - 1000 Meter und lockt seine Beute mit einer aus dem ersten Strahl der Rückenflosse umgebildeten "Angel" mit "Köderteil" an, die auf seiner Schnauze sitzt. Sein Fleisch ist hochwertig und bleibt beim Kochen fest und weiss.

Merluccius merluccius
Merluccius merluccius

Hechtdorsch oder Europäischer Seehecht, gehört zur Familie der Merluccidae, Gattung Merluccius ). Hier gibt es immer wieder Verwechslungen mit dem KABELJAU, der im Italienischen auch Merluzzo heisst - dabei handelt es sich aber um den MERLUZZO NORDICO bzw. ATLANTICO, (lat. Gadus morha!), der im kalten Nordmeer lebt und getrocknet auch als Stockfisch bekannt ist. Hechtdorsch und Kabeljau gehören allerdings beide zur gleichen Ordnung den "Dorschartigen".

Mullus barbatus
Mullus barbatus

Rotbarbe ital.:Triglia di fondo (oder di fango). Die Rotbarbe ist wie die verwandte Art Mullus sumuletus ein ausgezeichneter delikater Speisefisch.

Mullus surmuletus
Mullus surmuletus

Streifenbarbe, ital.: Triglia di scoglio. Wie die verwandte Art Mullus barbatus ein geschmackvoller Speisefisch, den man ganz oder filetiert dünsten oder braten kann.

Muraena helena
Muraena helena

Mittelmeer-Muräne. Die schlangenartige Muräne hat eine ledrige, schuppenlose Haus, meist bräunlich und erreicht eine Länge von 80 bis 130 cm. Man sieht sie tagsüber, wenn sie aus ihremversteck ihren Kopf mit aufgerissenem Maul heraus streckt, kein Zeichen von Aggressivität, sondern eine Erleichterung beim Atmen. Sie zeigt nur ein aggressives Verhalten, wenn sie bedrängt wird. Sie ist ein guter Speisefisch, allerdings nicht ganz leicht vorzubereiten.

Oblada melanura
Oblada melanura

Brandbrasse. Kennzeichen des Fisches aus der Familie der Barschartigen: relativ kleiner Kopf, grossse Auggen, oberständiges Maul mit kleinen Zähnen, silberglänzender Körper, Längsstreifen und ein schwarzer Fleck an der Schwanzwurzel. Es handelt sich einen mittelmässig schmackhaften Speisefisch.

Pagellus bogaraveo
Pagellus bogaraveo

Graubarsch, Rote Fleckbrasse. Der Graubarsch ist ein typischer Vertreter der Meerbrassen (Sparidae) mit hohem und seitlich abgeflachtem Körper, hier mit besonders grossen Augen. Die Flossen sind rosa, der Körper geht von silbrig (bei den Jungen) bis g grau und rot. Besonderes Kennzeichen ist der schwarze Fleck hinter dem Kopf. Der Fisch ist wegen seines schmackhaften Fleisches sehr geschätzt.

Pagellus erythrinus
Pagellus erythrinus

Rotbrasse. Der Körper dieser Meerbrassen-Art ist hellrosa-silbrig und hat am Hinterrand des Kiemendeckels eine rote Markierung. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt. Das Fleisch ist weiss und zart, es gilt sogar dem der Goldbrasse überlegen.

Pagrus pagrus
Pagrus pagrus

Gemeine Meerbrasse. Der Fisch lebt gesellig im Küstenbereich. Ihr Körper ist lachsfarben bis silbrig, der Kopf hat eine spitzige Schnauze mit einem Maul, bei dem Ober- und Unterkiefer gleich lang sind. Sie sind wie andere Meerbrassen (z.B. Pagellus erythrinus) Zwitter, die zuerstJahren Weibchen sind und später zu Männchen werden. Der Fisch ist durchschnittlich 35 cm lang, kann aber auch 90 cm erreichen. Das Fleisch ist wie das der Dorade, aber etwas weniger delikat.

Phycis blennoides
Phycis blennoides

Heller Gabeldorsch. Die adulten Tiere leben über schlammigen Böden in einer Tiefe von 100 und 800 Meter. Sie sind dem verwandten Dunkler Gabeldorsch (Phycis phycis) sehr ähnlich. Ihr Körper ist länger als bei diesem und vor allem die Körperfarbe unterschiedlich, bei Hellen G. ist sich klar, beige rötlich, auch gelblich. Beide Arten haben ein vorzügliches Fleisch, ähnlich dem des Merluccius, dem Hechtdorsch.

Phycis phycis
Phycis phycis

Dunkler oder Brauner Gabeldorsch. Lebt in Tiefen zwischen 100 und 650 Meter über Fels- oder Sandboden. Der Dunkle G. ist dem verwandten Physis blennoides, dem Hellen Gabeldorsch, sehr ähnlich, beide haben die geteilte Rückenflosse, deren erster Teil sehr kurz ist, beide haben ein unterständiges Maul, beide haben eine einzige Bartel an der Unterlippe. Anders ist allerdings die Farbgebung, nämlich dunkelbraun, und der im vorderen Bereich vergrösserte Körper.

Raja asterias
Raja asterias

Mittelmeer-Sternrochen. Der im Mittelmeer endemisch vorkommende Fisch aus der Familie der Echten Rochen kann eine Länge bis ca. 80 cm erreichen. Der Körper ist bräunlich mit vielen Flecken übersät - die aber nicht über den Rand der Körperscheibe hinausgehen! Obwohl die Art nicht kommerziell befischt wird, ist ihr Bestand durch das Fischen mit Grundschleppnetzen gefährdet. Das Fleisch ist mittelmässig gut.

Scophthalmus rhombus
Scophthalmus rhombus

Glattbutt. Der asymmetrische Glattbutt (der Steinbutt ist fast kreisrund) hat wie alle Plattfische die Augen auf der linken Körperseite. Die Schnauze ist spitz zulaufend, das Maul oberständig (längere Unterlippe). Die Farbgebung der linken Seite ist dem jeweiligen Untergrund angepasst, sie kann sandfarben, olivgrün oder dunkelbraun sein (s. Foto) und ist mit Tarnflecken versehen. Ein schmackhafter und wertvoller Speisefisch.

Sarda sarda
Sarda sarda

Pelamide, Atlantischer Bonito. Der Pelamide gehört zur Familie der Makrelen und Thunfische (Scombridae). Er hat (wie seine Verwandten) eine spindelförmige Form und ein grosses Maul sowie eine gegabelte Schwanzflosse. Die Farbe des Rückens ist blau-metallisch mit 7-10 schwarzen Querstreifen. Ein sehr guter Speisefisch.

Sardina pilchardus
Sardina pilchardus

Sardine

Sarpa salpa
Sarpa salpa

Goldstrieme, Goldstriemenbrasse

Scomber scombrus
Scomber scombrus

Makrele. Charakteristisch ist der langgestreckte torpedoartige Körper, die stark gegabelte Schwanzflosse und die glänzend grünblaue Rückenfärbung (die nach dem Tod aber schnell ins Blau bis Blauschwarz wechselt) sowie die Querstreifen auf dem Rücken. Ein sehr guter Speisefisch mit festem Fleisch und einem hohen Gehalt an Omega-3.

Scorpaena scrofa
Scorpaena scrofa

Grosser Roter Drachenfisch, ital. Scorfano. Lebt auf felsigem Grund und auf Sandboden in 20 bis 500 m Tiefe. gewöhnliche Länge 30 cm. Einige der Strahlen seiner Flossen sind zu Giftstrahlen ausgebildet. Der Fisch ist zwar nicht aggressiv, aber er wehrt sich... Das Gift kann starke Schmerzen auslösen, wenngleich es nur in kleiner Dosis gespritzt wird. Der Fisch ist ein guter Speisefisch. (In den Fischläden Pantellerias gibt es auch manchmal den "scorfano di fondale" - Heliolenus, hier ohne Foto.)

Seriola dumerili
Seriola dumerili

Grosse Bernsteinmakrele. Die Bernsteinmakrele gehört zur Familie der Stachelmakrelen. Ihre Grundfarbe ist blaugrau, an der Oberseite auch olivgrün, ihr Bauch silbrig-weiss. Besondere Kennzeichen: die bernsteinfarbenen Streifen an den Flanken und die dunklen Flossen. Das kräftige und feste weisse bis rosa Fleisch hat einen leicht mineralischen Geschmack und einen frischen salzigen Geruch.

Serranus cabrilla
Serranus cabrilla

Sägebarsch. Lebt in Tiefen von 5 bis 500 Metern und hat eine durchschnittliche Länge von 25 cm. Die Farbgebung variiert stark, die Grundfarbe ist hellbraun, dunkelbraun bis rot. Auf den Flanken befinden sich 7-8 Querbinden und ein weisses oder gelbliches Längsband, die Flossen sind gelblich. Der Sägebarsch mit dem Beinamen cabrilla ist ein Zwitter, jedes Individuum hat weibliche und männliche Keimdrüsen. Er ist ein guter Speisefisch und wird häufig für Fischsuppen verwendet.

Serranus sp. (scriba?)
Serranus sp. (scriba?)

Vermutlich handelt es sich um Serranus scriba, den Schriftbarsch. Da auch hier wie beim Verwandten Serranus cabrilla die Farben der einzelnen Fische stark variieren, ist die Zuordnung nicht einfach. Man kann im vorliegenden Foto aber die für die Art kennzeichnende und damit namengebende Kopfzeichnung erahnen: Linien, die an Schriftzeichen erinnern. Der Fisch wird hauptsächlich für Fischsuppen verwendet.

Solea solea
Solea solea

Seezunge. Die Seezunge ist ein rechtsäugiger Plattfisch, d. h. beide Augen liegen auf der rechten Körperseite. Die Oberseite ist graubraun bis rotbraun mit dunklen Flecken, die Unterseite ist hellgrau. Die Rückenflosse ist ungeteilt, das Ende der Brustflossen ist schwarz. Die Seezunge wird im Mittelmeer bis zu ca. 35 cm lang (Im Atlantik 50 cm). Sie gehört zu den besten Speisefischen.

Sparisoma cretense (1)
Sparisoma cretense (1)

Europäischer Papageifisch. Der einzige Vertreter der Papageifische im Mittelmeer lebt in flachen Gewässern felsiger Küsten in Tiefen von 10 bis 20 m. Die Weibchen (Foto 1) haben eine kräftige dunkelrote Farbe mit grauen oder gelben Partien hinter dem etwas bulligem Kopf, die Männchen dagegen sind grau bis violett bräunlich (Foto 2). Die Schuppen sind gross, die Zähne sind in einer dem Schnabel eines Papageis ähnlichen Form angeordnet.

Sparisoma cretense (2)
Sparisoma cretense (2)

Der Papageifisch hat ein weisses, festes und saftiges Fleisch und hat einen delikaten Geschmack. Man kann ihn in der Pfanne braten oder frittieren.

Spicara maena
Spicara maena

Schnauzenbrasse Oder Laxierfisch, in panteso "'a minnola". Die kleine Brasse lebt in Schwärmen in niedrigen Tiefen (bis 20 m), sie erreicht eine Länge von 20 cm. Ihre Farbe, ein Blauton variiert je nach Alter und Geschlecht ins Grüne oder Beige. An der Spitze der Brustflossen hat sie einen schwarzen Fleck. Die Schwanzflosse ist gegabelt. Alle Individuen sind zunächst weiblich und werden erst nach 2 Jahren männlich. Die Fische können gebraten oder frittiert als sog. fingerfood verzehrt werden.

Sphyraena sphyraena
Sphyraena sphyraena

Pfeilhecht, Europäischer Barrakuda. Der Pfeilhecht erreicht eine durchschnittliche Länge von ca. 80 cm, kann aber maximal bis zu 164 cm lang werden. Die wichtigsten Merkmale sind: langgestreckter Körper, silbrig glänzende Rundschuppen, eine grünlich-bläulicher Rücken mit Streifen, die aber nicht deutlich sind (wie bei seinem Verwandten Gelbmaul-Barrakuda), ein langer spitzer Kopf, grosse Augen ein oberständiges Maul. Der Pfeilhecht ist ein guter Speisefisch.

Spondyliosoma cantharus
Spondyliosoma cantharus

Streifenbrasse. Der Körper des Fisches ist hochrückig,die Farbe graumetallisch. Der Kopf läuft spitz auf das Maul zu. Zusätzlich zu den Längsstreifen hat er charakteristische dunkle Querstreifen (auf dem Foto nur schwach zu erkennen). Der dunkelgraue Schwanz ist gegabelt. Wie andere Meerbrassen ist die Art zwittrig mit zeitlicher Geschlechtertrennung: zuerst sind alle Fische weiblich, später werden sie Männchen. Die Männchen betreiben die Brutpflege. Die Streifenbrasse ist ein guter Speisefisch.

Symphodus tinca !)
Symphodus tinca !)

Pfauen-Lippfisch. Bei ihm ist wie bei anderen Lippfischen das Maul durch auffällige Lippen gekennzeichnet, bei ihm besonders ausgeprägt. Die Farben variieren: die Jungfische sind einheitlich grau-beige (s. Foto), die Weibchen haben Längsstreifen, die Männchen sind auffällig bunt: gelb mit roten Punkten. Wenn die Fische schlafen, treiben sie bewegungslos auf der Seite liegend durchs Wasser - und lassen sich nur schwer aufwecken. verwendet.

Symphodus tinca (2)
Symphodus tinca (2)

Ein B eispiel für die Farbvielfalt des Männchens des Pfauen-Lippfisches während der Fortpflanzungszeit: rot und gelbe Punkte in Längsstreifen angeordnet, blaue Flossen.

Thalassoma pavo (1)
Thalassoma pavo (1)

Meerpfau. Der Meerpfau hält sich über Felsgrund und Seegraswiesen auf. Er wird durchschnittlich 15 cm gross (maximal 25 cm). Alle Jungfische sind zunächst weiblich. Der türkisfarbene Kopf trägt ein ornamentales Muster, der Körper hat breite und schmalere vertikale Streifen. Das Männchen ist farbiger, sein Kopf hat eine dunkelrote Farbe mit blaugrünem Muster, der Körper regelmässige senkrechte Streifen. Die Fische eignen sich eher nur zum Vorbereiten einer Fischsuppe.

Thalassoma pavo (2)
Thalassoma pavo (2)

Die Jungfische des Meerpfaffs (alle weiblich) behalten ihr grünlich-türkises Farbmuster (Foto 2) bis zu ihrer Wandlung nach der Fortpflanzung in sog. "sekundären" Männchen" (Foto 1). Die Fische leben in Gruppen von vielen Weibchen und einem Männchen. Wenn dieses ausfällt, wird aus einem starken Weibchen ein "sekundäres" Männchen, das die Leitung übernimmt. Be der Fortpflanzung steckte das Männchen zuerst ein Territorium ab. Nach dem Balzritual des Männchens bleiben die Eier im Wasser schweben.

Thunnus alalunga
Thunnus alalunga

Weisser Thunfisch o. Albacore - der feinste Thunfisch

Thunnus thynnus
Thunnus thynnus

Über den Mittelmeer-Thunfisch und sein leckeres Fleisch ist wenig zu sagen, nur: es gibt fast keinen mehr. So wurde der lokale Thunfisch in Pantelleria noch in den 90er Jahren verkauft. Heute (2021) haben die Fischhändler - wenn überhaupt - nur noch kleine Exemplare oder Teile, die sie über den Grossmarkt in Trapani beziehen. Der ohnehin stark zurückgegangene Thunfischmarkt ist in fester Hand der Japaner.

Trachinotus ovatus
Trachinotus ovatus

Bläuel. Gehört zur Familie der Stachelmakrelen. Farbe des Körpers ist grau-silbrig-bläulich, der Schwanz ist stark gegabelt. Ein sehr guter Speisefisch.

Trachinus draco
Trachinus draco

Petermännchen. Der Fisch hält sich über Sandflächen in 2 bis 20 m Tiefe auf. Seine Oberseite ist dunkelgrün bis braun mit Querstreifen, seine Unterseite ist weiss. In der ersten Rückenflosse und in dem Stachel über der Kieme befinden sich Giftdrüsen. Zur Jagd vergräbt sich das Petermännchen im Sand. Man kann den guten Speisefisch ruhig kaufen, die giftigen Stacheln an den Kiemendeckeln und an der ersten Rückenflosse werden vor dem Verkauf weggeschnitten!

Trachurus mediterraneus
Trachurus mediterraneus

Mittelmeer-Bastardmakrele. Sie ist der Gemeinen Bastardmakrele sehr ähnlich, aber ihr Körper ist langgestreckter (statt höher und abgeflachter), ihre Farbe blaugrün (statt gelblich-braun bis blaugrün), die Unterseite ist bei beiden silbrig, die Brustflossen sind eher gelb (statt grünlich), aber beide den schwarzen Fleck am Kiemendeckel. Beide sind gute Speisefische, gebraten, frittiert oder gekocht.